Der Webverlauf auf dem Mobiltelefon des Beschuldigten für die Nacht vom 25./26. Juli 2020 liefert überdies Einblick in seine Gemütslage. Nachdem er um ca. 23:00 Uhr in Richtung Bern losgefahren war (pag. 40, Z. 20 f.), surfte er in der Folge von 23:40 Uhr bis ca. 02:20 Uhr praktisch ununterbrochen auf Erotikplattformen von lokalen Escort-Diensten sowie von Bordellen in der Umgebung von Bern (pag. 146- 134 [rückwärts paginiert]). Dass er nicht wie behauptet (pag. 56, Z. 332 f.) lediglich Pornografie konsumiert, sondern aktiv nach Prostitutionsdienstleistungen gesucht hat, spricht für sich.