Sie wolle ihre Gefühle aber vergessen, sich selber heilen. Sie habe Angst, diesfalls nicht mehr rauszukommen. Ihr reiche es, wenn sie zu ihrem Sohn schauen könne und hoffe, ihre Schmerzen gingen mit der Zeit weg. Es gehe ihr heute zwar besser und sie habe mehr Selbstvertrauen, sie werde aber ihr Leben lang «Single» bleiben, sie sei nach wie vor die vergewaltigte Frau. Dies bleibe in ihrem Kopf, ihr Leben lang. Die Aussagen der Straf- und Zivilklägerin stimmen mit dem von der Kammer persönlich gewonnenen Eindruck überein.