25 Das SEM äusserte sich in seinen Berichten nicht dazu, ob in Eritrea Medikamente zur Behandlung einer Schizophrenie verfügbar sind (vgl. pag. 222 ff.; pag. 1019; pag. 1035). Die Schweizerische Flüchtlingshilfe sprach in einem Papier vom 3. Juli 2019 von einer schwierigen Quellenlage. Das eritreische Gesundheitswesen stehe im Kontext von Armut. Die Gesundheitsversorgung sei in Bezug auf Gesundheitseinrichtungen, medizinisches Fachwissen und Ausrüstung begrenzt. Der Zugang zu Medikamenten sei mangelhaft und die psychiatrische Grundversorgung nicht gewährleistet.