Zum Therapieverlauf wird ausgeführt, dem Beschuldigten sei es durch den Wechsel auf das Gruppen-Therapie-An- gebot vermehrt gelungen, sein Verhalten zu spiegeln. Er sei gezwungen gewesen, sich vertieft und intensiver mit den Tatvorwürfen auseinanderzusetzen und seine eigenen Anteile kritisch zu hinterfragen. Der Beschuldigte habe sich schnell auf die Zusammenarbeit mit den Therapeuten einlassen können (pag. 1072). Er sei mittlerweile in der Lage zu erkennen, dass bei ihm eine ausgeprägte pädosexuelle Neigung vorliege.