271 Z. 79). Sie mache bei ihrem Psychiater einen Intensivkurs wegen diesem Vorfall (pag. 271 Z. 97). An der erstinstanzlichen Hauptverhandlung berichtete sie, sie habe ungefähr während einem Jahr eine Traumatherapie gemacht, bis ihre Therapeutin gestorben sei. Aktuell sei sie wieder in psychologischer und ärztlicher Betreuung und nehme Beruhigungstropfen (pag. 968 Z. 25 ff.). Vor dem Ereignis am 2. Juni 2018 sei sie nicht psychiatrisch oder psychologisch behandelt worden (pag. 969 Z. 1 ff.). An der Berufungsverhandlung gab sie an, der Vorfall beeinflusse ihr Leben immer noch sehr, sie weine und sei immer traurig wegen dieser Gewalt.