So wird von ihr kein «klassisches» Tatvorgehen (Berührungen beim Baden, im Bett etc.) geschildert. Im Gegenteil schildert sie ein Tatvorgehen, welches von üblichen Mustern abweicht (am Boden gekniet, den Kopf gedreht und mit der Zunge an der Scheide geleckt; den Penis nach der Ejakulation auf das T-Shirt auf den Zehenspitzen am Lavabo gewaschen). Mit welchen Fragen und/oder Gesprächen ein derartig besonders gelagertes Geschehen hätte suggeriert werden können, ist nicht erkennbar. Zudem ist festzuhalten, dass auch in zeitlicher Hinsicht wenig Raum für Beeinflussungs- und Störungsfaktoren bestand.