schilderte anschaulich und lebhaft die innere Zerrissenheit ihrer Tochter, die weinte und sich entschuldigte (p. 120 f. Z. 51 ff.). Dass die Straf- und Zivilklägerin gegenüber ihrer Mutter zunächst verneinte, dass etwas passiert sei (p. 120 Z. 34 ff.), sowie ihre starke emotionale Reaktion lassen sich damit erklärten, dass sie aus ihrer Perspektive ihren «Onkel A.________», zu welchem sie ein sehr gutes Verhältnis pflegte, hinterging, das Versprechen brach und so ihre Beziehung zu ihm kaputt ging. Mit demselben Grund lässt sich erklären, weshalb die Straf- und Zivilklägerin erst nach mehreren Wochen gegenüber der Mutter auf deren Beobachtungen und Fragen hin vom Vorfall erzählte.