Er handelte damit aus rein egoistischen Beweggründen, was allerdings tatbestandsimmanent ist und sich daher neutral auswirkt. Anlässlich der Hafteröffnung vom 21. April 2015 führte der Beschuldigte aus, dass er lange Zeit alkoholabhängig gewesen sei (pag. 89 Z. 45 f.). Am Tag des Raubversuchs, d.h. am 21. Oktober 2014, habe er (auch) Alkohol getrunken, wie jeden Tag (zwei Flaschen Whisky-Cola und ca. 4 Joints, [pag. 91 Z. 110 ff.]). Er sei schon «besoffen» gewesen (pag. 95 Z. 246 f.).