Die Steuerungsfähigkeit sei hingegen als schwer vermindert einzuschätzen, denn das Persönlichkeitsgefüge des Beschuldigten sei als Folge der schizophrenen Erkrankung und der langjährigen Polytoxikomanie deutlich verändert. Aus der Krankheitsgeschichte gehe hervor, dass Stimmung und Antrieb immer wieder gestört gewesen seien, im Sinne von aggressiver Impulsivität. Wenn ausserdem berücksichtigt werde, dass der Beschuldigte regelmässig Suchtdruck erlebe, dann würde sich dies zusätzlich vermindernd auf die Steuerungsfähigkeit auswirken.