Ziel seiner Wurfmessershow sollte denn auch sein, mit den Wurfmessern eine Gefährlichkeit vorzutäuschen. Bereits deshalb musste sich ihm aufdrängen, dass ein Wurfmesser als Waffe gelten und es als solche gewissen Regulierungen unterworfen sein könnte. Spätestens im Rahmen seiner Google-Suche dürfte der Beschuldigte dann auch konkret auf Hinweise gestossen sein (etwa auf das Wort «Wurfwaffe», Einfuhrwarnungen, die Frage, ob Wurfmesser «erlaubt» bzw. «legal» sind o.Ä.), welche auf eine mögliche Waffenqualität oder ein Verbot solcher Wurfmesser schliessen liessen und durch welche sich weitere diesbezügliche Abklärungen aufdrängten.