Nicht ausreichend ist, wenn der Täter die sexuellen Handlungen nur als mögliche Folge seiner Nötigung in Kauf nimmt. Verlangt wird, dass er durch seine Handlung den sexuellen Kontakt direkt anstrebt (BSK StGB II-MAIER, 4. Aufl. 2019, Art. 189 N 52 f.). In subjektiver Hinsicht wird Vorsatz verlangt, wobei Eventualvorsatz ausreichend ist (BSK StGB II- MAIER, 4. Aufl. 2019, Art. 189 N 54).