Gestützt auf diese Berichte werde deutlich, dass nicht nur das Verhalten des Beschuldigten diese Diagnose verursacht habe, sondern auch der Messerangriff im Jahr 2013 Mitauslöser gewesen sei. So hätten Ärzte und Psychotherapeuten unabhängig voneinander ausgeführt, dass verdrängte Ängste der Messerattacke aus dem Jahr 2013 reaktiviert worden seien. Auch die Tatsache, dass es sich beim Vorfall aus dem Jahr 2013 um einen Beziehungsstreit mit seiner Ex-Freundin gehandelt habe, spreche dafür, dass dies doch viel schwerere Folgen haben müsste als der Vorfall vom Campingplatz mit einer Person, die man sonst nie sehe. Eine Medikation habe der Straf- und Zivilläger verweigert.