Im Verhältnis zu Körperverletzungsdelikten steht der Tatbestand der Gefährdung des Lebens in echter Konkurrenz: Führt die Gefährdungshandlung ungewollt zu einer Verletzung, so ist echte Idealkonkurrenz zwischen Art. 129 StGB und Art. 125 StGB anzunehmen (DONATSCH, Strafrecht III, Art. 129 N. 84; BSK StGB – MAEDER, Art. 129 N 58 ff.).