Im Zusammenhang mit den 2012 diagnostizierten abhängigen Zügen kommt das Gutachten zum Schluss, dass der Beschuldigte durch das Verschweigen seiner beruflichen Aktivitäten gegenüber Behörden und Beamten, wovon die Verfasser der übrigen Gutachten keine Kenntnisse haben konnten, eigentlich gute soziale Kompetenzen bewies. Auch die depressive Episode führt das Gutachten auf den längere Zeit zurückliegenden Stellenverlust und die Probleme in der Partnerbeziehung des Beschuldigten zurück. Damit geht das Gutachten entgegen der Vorbringen der Verteidigung sehr wohl auf psychische Probleme des Beschuldigten im Tatzeitraum ein.