Aus forensisch-psychiatrischer Sicht liegen die Probleme des Beschuldigten nicht darin, dass er sich anderen Menschen unterordnet und Entscheidungen Dritten überlässt, sondern in seinem Anspruchsdenken und in seiner Haltung, dass andere auf seine Erwartungen eingehen (pag. 1472). Gerade dass es dem Beschuldigten gelang, seine zeitweisen beruflichen Aktivitäten gegenüber Behörden und Beamten zu verschweigen, weise auf eigentlich gute soziale Kompetenzen hin (pag. 1473). Die depressiven Episoden des Beschuldigten sind gemäss Gutachten auf den Verlust der Arbeitsstelle und das Scheitern der Paarbeziehung zur Mutter der Kinder des Beschuldigten zurückzuführen (pag.