348, S. 23 der erstinstanzlichen Urteilsbegründung). Sein Handeln ist objektiv als Erwerb und Besitz (Art. 19 Abs. 1 Bst. d BetmG) sowie als Veräussern (Art. 19 Abs. 1 Bst. c BetmG) zu qualifizieren, wobei die Tathandlung des Veräusserns den Tathandlungen des Erwerbs und Besitzes vorgeht (FINGERHUTH/SCHLEGEL/JUCKER, Kommentar zum BetmG, 3. Aufl., 2016, Art. 19 N 157 und 164). Auch der teilweise Tausch von Marihuana gegen Kokain fällt unter die Tathandlung des Veräusserns nach Art. 19 Abs. 1 Bst. c BetmG (FINGERHUTH/SCHLEGEL/JUCKER, a.a.O., Art. 19 N 54). Der Beschuldigte handelte direktvorsätzlich.