Der Beschuldigte wendete ein erhebliches Mass an Zeit und Energie für die deliktische Tätigkeit auf. Entgegen den Ausführungen der Verteidigung anlässlich der oberinstanzlichen Fortsetzungsverhandlung handelte er nicht nur gelegentlich, sondern konstruierte über längere Zeit durchdacht und raffiniert ein Lügengebäude rund um die fiktive Pensionskasse. Zudem ergriff er aktiv vertrauensbildende Massnahmen, insbesondere erstellte er gefälschte Dokumente, um seine Angaben zu untermauern. Schliesslich betrog er auch ausserhalb des Konstrukts mit der Pensionskasse und brachte so die Zivilklägerin 3 dazu, ihm Geld zu übergeben.