Bereits vor diesem Hintergrund erweisen sich die Täuschungen mit Blick auf die gemachten theoretischen Ausführungen als arglistig. Insbesondere war dem Beschuldigten bewusst, dass die Straf- und Zivilklägerin aufgrund dieser Umstände seine Angaben nicht überprüfen würde. Gleichzeitig schaffte der Beschuldigte durch die zahlreichen Lügen ein ganzes Lügengebäude (Konstrukt Pensionskasse), welches er durch sein Auftreten – das von allen Geschädigten als vertrauenserweckend, gebildet, seriös und hilfsbereit beschrieben wurde – und sein Erscheinungsbild eines engagierten und erfolgreichen Geschäftsmannes mit vielen Terminen aufrecht zu halten wusste.