Urteil des Bundesgerichts 6S.431/2002 vom 11. März 2003). Allgemein hat das Bundesgericht an die Fähigkeit verliebter Opfer, Lügengeschichten kritisch zu hinterfragen, in der Vergangenheit keine allzu hohen Anforderungen gestellt (vgl. etwa Urteile des Bundesgerichts 1B_591/2011 vom 18. Juni 2012; 6S.380/2001 vom 13. November 2001; 6B_518/2012). Auch lassen Zweifel der geschädigten Person an den Vorbringen des Täters die Arglist nicht zwingend entfallen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 6B_125/2012 vom 28. Juni 2012 E. 6.4; 6B_872/2009 vom 22. Dezember 2009 E. 5.3; 6S.168/2006 vom 6. November 2006 E. 2.3).