Hierbei ist allerdings festzustellen, dass das Urteil vom 29. November 2016 bereits eine vollständige Zusatzstrafe zum Urteil vom 14. Dezember 2015 bildete. Diesbezüglich verweist die Kammer auf das Urteil der 1. Strafkammer SK 18 425-427 vom 20. Dezember 2019 und teilt die in der Lehre vertretene Auffassung, wonach keine Zusatzstrafe zu einer – selbst nur teilweisen – Zusatzstrafe auszufällen ist (vgl. auch RIEDO, Retrospektive Intransparenz, Bemerkungen zu Art. 49 Abs. 2 StGB, in: Queloz/Niggli/Riedo (Hrsg.), Droit pénal et diversités culturelles, Mélanges en l’honneur de José Hurtado Pozo, Q.________ 2012, S. 358;