12 N 53 ff.): Die neuere bundesgerichtliche Rechtsprechung will vom Wissen auf den Willen schliessen, was zwar «nicht unbesehen» erfolgen könne (BGE 135 IV 12, 17; BGer, StrA, 1. 10. 2010, 6B_432/2010, E. 4), aber doch möglich sein soll, wenn neben dem Ausmass des dem Täter bekannten bzw. von ihm angenommenen Risikos auch die «Schwere der Sorgfaltspflichtverletzung» sowie «die Beweggründe […] und die Art der Tathandlung» berücksichtigt werden (BGE 125 IV 242, 252; 130 IV 58, 62; 133 IV 1, 4 und 7; 133 IV 9, 16; 133 IV 222, 226; 134 IV 26, 29; 135 IV 12, 17 f.; i. E. auch BGE 134 IV 26, 33 f.; vgl. schon BGE 119 IV 1, 3;