Zudem nannte sie mehrfach spezielle, originelle Details und erzählte Nebensächlichkeiten. Die einzelnen Vorfälle bettete sie in Vorund Nachgeschichten ein, so dass ihre Aussagen insgesamt ein stimmiges, logisches Ganzes ergeben. So passt bei ihrer Version beispielsweise, dass sie die Wohnung am 25. März 2018 verliess, die Nachbarn um Hilfe bat und sich ins Frauenhaus begab, brachte der Vorfall im Schlafzimmer das Fass doch sprichwörtlich zum Überlaufen. Der Beschuldigte hatte demgegenüber keine plausible Erklärung dafür, weshalb sich die Straf- und Zivilklägerin damals ins Frauenhaus begab, sondern sagte einzig, sie sei zu den Nachbarn gegangen.