Den Vorfall im Schlafzimmer konnte sie schliesslich nicht erneut erzählen. Sie weinte stark und äusserte, sie wiederhole das Ganze seit vier Jahren. Dieser Vorfall sei für sie furchtbar und beängstigend und sie könne nicht mehr darüber sprechen (pag. 1141 Z. 13 ff.). Als ihr schliesslich nochmals vorgehalten wurde, dass der Beschuldigte behaupte, dass sie die Vorwürfe erfunden habe, um an eine Aufenthaltsbewilligung zu kommen, berichtete die Strafund Zivilklägerin eindrücklich Folgendes (pag. 1141 Z. 29 ff.): In Afghanistan hatte ich ein sehr gutes Leben. Ich hatte meine Eltern, eine Arbeit, ich habe Geld verdient und mein Leben bezahlt.