Eifersucht als Motiv sei weit hergeholt, da der Beschuldigte zu diesem Zeitpunkt eine neue Partnerin gehabt habe. Der Beschuldigte würde nie ein Auto beschädigen, da er wisse, wie viel eine Reparatur koste. Einen direkten Beweis gebe es vorliegend nicht. Das Auto könne auch durch eine Drittperson zerkratzt worden sein. Unglaubwürdig sei auch, dass die Ex-Freundin erst anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung von einem Schlüssel gesprochen habe. Es gebe zu wenig klare Beweise und zu viele offene Fragen. Der Beschuldigte bestreite, dass er das Auto am 8. April 2018 gefahren sei.