Während die Station Etoine im Bericht vom 23. Januar 2020 (pag. 921 ff.) noch von einem Verdacht auf eine polymorph psychotische Störung ausging, wurde sowohl im Austrittsbericht vom 6. April 2020 (pag. 884 ff.) als auch in diesem vom 28. August 2020 (pag. 1497 ff.) eine Schizophrenie diagnostiziert. Der Bericht vom 6. April 2020 legt dar, dass die angepasste Diagnose auf Grund des längeren Beobachtungszeitraums von mehr als vier Wochen erfolgt sei (pag. 887). Dies ist nachvollziehbar, müssen doch die diagnostischen Kriterien der Schizophrenie fast ständig während eines Monats oder mehr vorhanden sein (pag. 981).