Die Ehe muss um jeden Preis «gerettet» werden, bei allen Emanzipationsgelüsten dringt doch immer wieder die antrainierte Unterordnungshaltung durch, Angst vor der Hilflosigkeit in einem «fremden» Land ohne den angetrauten Patriarchen. Dadurch lässt sich erklären, weshalb die Privatklägerin sich mit ihm mehrmals wieder zu versöhnen sucht, ihm den Haushalt macht und sich auch nach der Trennung wieder der Gefahr sexueller Gewalt aussetzt. Dies anfangs wohl in der Hoffnung, dass man sich versöhnen könnte und es vielleicht wieder einmal schön würde, er schöne Worte benützen