Dabei verfiel sie zu keinem Zeitpunkt in eine pauschale Vorwurfshaltung, so dass jeder Vorfall einfach sehr schlimm für sie gewesen sein soll, sondern sie differenzierte wiederkehrend präzise, welcher Vorfall schlimmer war als die anderen und welcher Geschlechtsverkehr eigentlich überhaupt nicht so schlimm – weil praktisch einvernehmlich – war. Sie konnte die befragende Person auch entsprechend korrigieren. So konnte sie z.B. die Verwirrung um die Abgrenzung der einzelnen Vorfälle auflösen (vgl. pag. 133). Trotz Ähnlichkeiten der Tathandlungen brachte sie das Kerngeschehen, was nun genau wo und wie geschehen sein soll, selbst bei «gesprungenen» Fragen nicht durcheinander.