Gestützt auf Art. 54 StGB kann von einer Bestrafung abgesehen werden, wenn der Täter durch die unmittelbaren Folgen seiner Tat so schwer betroffen ist, dass eine Strafe unangemessen wäre, wobei der Entscheid über die Unangemessenheit wesentlich vom Verschulden des Täters abhängt (Urteil des Bundesgerichts 6B_1159/2014 vom 1. Juni 2015 E. 4.1). Nach dem Grundsatz "a maiore minus" kann anstelle einer Strafbefreiung die Milderung der Strafe nach freiem Ermessen treten (BGE 117 IV 245 E. 2a = Pra 81 [1992] Nr. 211; 119 IV 280 E. 1.a = Pra 84 [1995] Nr. 85; Urteile des Bundesgerichts 6B_149/2014 vom 26. Juni 2014 E. 3.3;