Subjektiv wird Vorsatz verlangt, wobei Eventualvorsatz genügt; d.h. wenn der Täter die Beteiligung an der tätlichen Auseinandersetzung von mehr als zwei Personen im Sinne von Art. 12 Abs. 2 Satz 2 StGB für möglich hält und dies in Kauf nimmt (BSK StGB-MAEDER, Art. 133 N 21; BGE 137 IV 1 E. 4.3.3). Der Raufhandel ist ein abstraktes Gefährdungsdelikt, obschon ein Erfolg eintreten muss (BSK StGB-MAEDER, Art. 133 N 4 m.w.H.). Dieser Verletzungserfolg – der Tod oder die Körperverletzung eines Menschen – ist objektive Strafbarkeitsbedingung (BGE 141 IV 454 E. 2.3.2; 139 IV 168 E. 1.1.1).