Sie leidet aber scheinbar nach wie vor stark unter dem Vertrauensmissbrauch durch ihren damaligen Ehegatten sowie das schamlose Ausnützen ihres Zustandes. So gab die Strafund Zivilklägerin anlässlich der oberinstanzlichen Einvernahme an, sie habe auch nach 2 Jahren Mühe zu verstehen, wie ihr Mann habe denken können, dass sie in ihrem Zustand mit ihm habe Sex haben wollen (vgl. pag. 586, Z. 1 ff.). Es ist davon auszugehen, dass die Straf- und Zivilklägerin noch eine gewisse Zeit braucht, um das Erlebte zu verarbeiten.