15 Die Straf- und Zivilklägerin gab immer zu, wenn sie etwas nicht wusste (vgl. pag. 50, Z. 299; pag. 51, Z. 355) und gestand Unsicherheiten ein (zur getragenen Kleidung, pag. 51, Z. 355 ff.; pag. 63, Z. 179 und Z. 182 f.; pag. 65, Z. 248; ob der Beschuldigte in ihr einen Orgasmus hatte, pag. 261, Z. 44 ff.). Es erstaunt nicht, dass sie anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung im März 2021 angab, sich nicht mehr an Küsse, verbale Interaktionen oder Zärtlichkeiten seitens des Beschuldigten erinnern zu können (pag. 260, Z. 6 und Z. 12 f.; pag. 261, Z. 23; pag. 262, Z. 4).