Ebenfalls erstellt ist zudem, dass keiner der Beteiligten in seinem Tatbeitrag über den abgesprochenen Plan hinausging (indem die Firma im Nachgang an den fingierten Raub beispielsweise auch noch angezündet worden wäre). Die geltend gemachte Schadenssumme von rund CHF 13 Mio. basierte somit exakt auf dem vorgängig abgesprochenen Plan und ist deshalb – und unter Berücksichtigung der nachfolgenden Ausführungen – auch dem Beschuldigten 2 zuzurechnen. Zutreffend ist, dass der Fokus des Beschuldigten 2 wohl primär auf den 100 Kilogramm CBD-Hanf lag, welche als Beute versprochen worden waren.