Er habe CHF 70.00 in Noten sowie CHF 30.00 in Kleingeld bezahlt. Die Verteidigung führt im Berufungsverfahren an, nach Sichtung von motoscout24 sei ihr aufgefallen, dass für CHF 500.00 ein solches Motorrad zu finden sei. Ein Angebot von CHF 300.00 sei demnach nicht abwegig. Klar seien CHF 100.00 für einen «Töff» nicht gerade viel, es sei aber unüblich, gestohlene Motorräder mit einem Schlüssel anzubieten. Dies deute zumindest klar auf eine nicht deliktische Herkunft des Motorrades hin. Es sei hingegen nicht unüblich, dass der Beschuldigte keine Papiere erhalten habe und dass kein schriftlicher Kaufvertrag abgeschlossen worden sei.