Die Erwerbshandlungen stehen zu den anschliessenden Weitergabehandlungen im Verhältnis der Subsidiarität. Die Tathandlung des Besitzes ist als Auffangtatbestand konzipiert und gelangt deshalb im Verhältnis zu anderen vom Gesetz erfassten Er- werbs- und Weitergabehandlungen bloss subsidiär zur Anwendung (SCHLEGEL/ JUCKER, BetmG Kommentar, 4. Aufl. 2022, N. 155, 157 und 159 zu Art. 19 BetmG).