Sie verfügt dabei über volle Kognition (Art. 398 Abs. 2 der Schweizerischen Strafpro- 6 zessordnung [StPO; SR 312.0]) und ist aufgrund der eigenständigen Berufung der Generalstaatsanwaltschaft – mit Ausnahme des Zivilpunkts – nicht an das Verschlechterungsgebot (Verbot der reformatio in peius) gemäss Art. 391 Abs. 2 StPO gebunden, d.h. sie darf das Urteil auch zu Ungunsten der beschuldigten Person abändern.