Das Risikoprofil des Beschuldigten indiziere eine deliktorientierte Therapie bei einer forensischen Fachperson, wobei der Fokus vor allem auf die Entstehung, Funktion und den Umgang mit Wut gelegt werden sollte. In einem klärenden therapeutischen Prozess sollte zudem eine ausführliche Beziehungsanamnese erhoben und ausgehend davon inadäquate Beziehungsmuster sowie dysfunktionale, auch geschlechtsspezifische Haltungen hinterfragt und verändert werden (pag. 2269). Ergänzend zu der klinisch-forensischen Einschätzung im forensisch-psychiatrischen Gutachten vom 16. Oktober 2019 hielt Dr. med. R.________ im Ergänzungsgutachten vom 14. Februar 2022 (pag.