Es träten aber auch immer wieder Befundkonstellationen auf, in denen es Abweichungen von den bekannten charakteristischen Mustern gebe. Als typisch für selbstbeigebrachte Schnittverletzungen gelte eine enge Gruppierung der Wunden in einem eng begrenzten Areal und die Anwesenheit sowohl tiefer Schnitte als auch oberflächlicher Verletzungen in der Art von Probierschnitten bzw. Zauderverletzungen. Bei Rechtshändern sei eher zu erwarten, dass die Schnitte an der linken Halsseite lokalisiert seien und, bezogen auf die Horizontale, schräg von aussen oben nach innen unten gerichtet seien.