Er darf nicht Gefahr laufen, erst an der Gerichtsverhandlung mit neuen Anschuldigungen konfrontiert zu werden. Solange klar ist, welcher Sachverhalt der beschuldigten Person vorgeworfen wird, kann auch eine fehlerhafte und unpräzise Anklage nicht dazu führen, dass es zu keinem Schuldspruch kommen darf (Urteil des Obergerichts des Kantons Bern SK 19 2 + 3 vom 12. September 2019 E. II./5.; BGE 143 IV 63 E. 2.2; 141 IV 132 E. 3.4.1; 140 IV 188 E. 1.3; Urteil 6B_144/2018 vom 21. März 2019 E. 1.2; je mit Hinweisen, Urteil 6B_620/2018 vom 9. Oktober 2018 E. 2.1 resp. Urteil 6B_212/2019 vom 15. Mai 2019 E. 1.2.).