Es stellt sich in diesem Zusammenhang ohnehin die Frage, wie ernst der Beschuldigte seine familiären Verpflichtungen im Allgemeinen nimmt, wenn er diese einfach auf die emotionale Ebene reduziert und finanzielle Aspekte nach wie vor konsequent ausblendet. Seine Selbstverwirklichung als Coiffeur und Tätowierer scheint ihm offensichtlich wichtiger zu sein als die Erzielung eines regelmässigen Einkommens, welches ihm ermöglichen würde, auch den finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Kindern (und der Kindsmutter) nachzukommen. Er setzte seine Prioritäten jedenfalls auch insofern falsch, als er glaubte, sich in seiner Situation u.a. ein Fitnessabo leisten zu müssen (vgl. pag.