Der Beschuldigte habe keine Ausbildung und zahlreiche Vorstrafen. Die Mutter der Kinder komme aus der Dominikanischen Republik, seine Kollegen seien auch aus diesem Raum gekommen. Erst in der oberinstanzlichen Verhandlung habe man erstmals gehört, dass der Beschuldigte zwei Schweizer Freunde habe und vor einem Monat ein Geschäft aufgemacht habe. Er habe zwar in diesem ersten Monat Einnahmen gehabt, aber nur 50% davon seien von unbekannten Kunden. Ausserdem habe er ja auch noch Ausgaben. Coiffeurgeschäfte und Tattoogeschäfte würden wie Pilze aus dem Boden schiessen und genauso schnell wieder eingehen.