In der Schweiz versuchte er zwar noch eine Lehre zu machen, brach diese aber ab. Er war seit 2011 grösstenteils erwerbstätig, seine familiäre Situation erlaubte es ihm aber nicht, ohne Sozialhilfe über die Runden zu kommen. Er spricht schlecht Deutsch und hat hier, abgesehen von der Kirche, kaum soziale Kontakte. Ein besonderes kirchliches Engagement scheint aber nicht vorzuliegen (pag. 854 Z. 13 ff.). Im Ergebnis ist ein schwerer persönlicher Härtefall unter dem Integrationsaspekt zu verneinen.