EMRK verletzt (E. 1.4). Eine nähere Auseinandersetzung mit der Frage, was volle Kognition im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK bedeutet, fehlt in den bundesgerichtlichen Erwägungen. Das Bundesgericht setzt sich insbesondere nicht damit auseinander, dass es mit diesem Entscheid von seiner eigenen in mehreren Leitentscheiden gefestigten Rechtsprechung abweicht. So hat es mehrfach festgehalten, dass Art. 6 Ziff. 1 EMRK eine freie richterliche Überprüfung von Sachverhalts- und Rechtsfragen verlangt, nicht dagegen eine Angemessenheitskontrolle (vgl. etwa BGE 139 I 72 E. 4.5, BGE 120 Ia 19 E.4c, BGE 119 Ia 88 E. 5c/aa, BGE 117 Ia 497 E. 2c-e, BGE 115 Ia 189 E. 4b).