Die anlässlich der Berufungsverhandlung vom 2. November 2020 befragten Sachverständigen wiesen beide auf die unbekannten geologischen Verhältnisse hin: I.________ sagte aus, die Geologie habe einen grossen Einfluss, wie hoch die Überdeckung sei, wo das Wasser herkomme. Er wisse von Fällen, wo man das Wasser eingefärbt habe und das dann an einem ganz anderen Ort, manchmal 20, 30 km weiter weg, in einer Quelle wieder rausgekommen sei (pag. 649 Z. 13-16). Je höher oben im Boden die Quelle sei, desto höher sei grundsätzlich das Risiko, dass Fremdwasser reinkomme. Erfahrungsgemäss genüge eine Tiefe ab 2 m.