Sie habe Atemnot, Herzklopfen und Übelkeit verspürt. In der gemeinsamen therapeutischen Arbeit werde ihre Prägung durch die schweren, traumatisierenden Ereignisse deutlich, welche bereits in ihrer Kindheit, aber auch durch den Menschenhandel und die Zwangsprostitution geschehen seien. Das habe heute noch Auswirkungen auf ihr Handeln und Empfinden und könne nicht abgeschlossen werden. Sie sei empfindlich, wenn sie sich unter Druck gesetzt fühle und sei misstrauisch, wenn sie sich eingeengt und in ihrem Unabhängigkeitsbedürfnis bedroht fühle. Früher habe dies zu sozialem Rückzug und auch zu Abbrüchen geführt. Heute scheine sie damit ein wenig anders umgehen zu können.