Zu den therapeutischen Gesprächen komme sie zuverlässig alle zwei Wochen und melde sich, wenn sie in Not sei und Hilfe brauche. Seit ihrer Einreise in die Schweiz sei der Weg der Privatklägerin geprägt von vielen Schwankungen, psychiatrischen Hospitalisationen und dem Abbruch der beruflichen Integration im Frühjahr 2018 gewesen. Sie habe sich oft verfolgt und sehr unsicher gefühlt, wenn sie alleine in der Stadt unterwegs gewesen sei. Die Fahrt im Tram oder Bus wie auch alle Orte, an welchen sich viele Menschen aufhalten, seien grosse Herausforderungen gewesen. Sie habe Atemnot, Herzklopfen und Übelkeit verspürt.