Während dem der Oralverkehr realitätsnah und eindrücklich geschildert wurde, beschrieb sie den Geschlechtsverkehr relativ pauschal und ausweichend, was wenig glaubhaft ist. Dieses Aussageverhalten liesse sich auch nicht mit einer schwereren Traumatisierung erklären, zumal sie selbst schilderte, dass der Oralverkehr für sie viel schlimmer gewesen sei (pag. 301 Z. 523 f.), was sie aber nicht davon abhielt, hierzu klare und detaillierte Aussagen zu machen.