Folglich müsse wegen des «lex mitior»-Grundsatzes ein Freispruch vom angeklagten Sachverhalt erfolgen. Die Vorinstanz habe sich zwar mit der Frage auseinandergesetzt, sei aber einer Täuschung bezüglich der «ratio legis» von Art. 56 Abs. 1 Bst. c SBG und Art. 131 Abs. 1 Bst. a BGS unterlegen. Art. 131 Abs. 1 Bst. a und auch Art. 130 Abs. 1 Bst. a BGS entsprächen altrechtlich Art. 56 Abs. 1 Bst. a SBG, nicht aber Art. 56 Abs. 1 Bst. c SBG. In der Replik vom 25. Januar 2021 ergänzt die Verteidigung hierzu: