Pistenbenützer, die zu schnell fahren und dadurch unkontrolliert über den Pistenrand hinausgeraten und stürzen haben gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung die Folgen eines solchen Risikoverhaltens selbst zu tragen. Das Vermeiden einer Überschreitung des Pistenrands ist den Pistenbenützern – vor allem durch Einhaltung einer entsprechenden Fahrweise – grundsätzlich möglich und zumutbar (BGE 130 III 193 E. 2.4.2 mit Verweis auf STIFFLER, a.a.O, N 575; PADRUTT, Grenzen der Sicherungspflicht für Skipisten, in: ZStrR 103/1986 S. 397).