18. Theoretische Grundlagen Einleitend ist festzuhalten, dass sich das Gericht bei seinem Entscheid über die Anordnung einer stationären oder einer ambulanten Massnahme zur Behandlung psychischer Störungen nach Art. 59 und 63 aStGB sowie deren allfälligen Aufschub auf eine sachverständige Begutachtung abstützt (Art. 56 Abs. 3 aStGB; BGE 129 IV 161 E. 4.1; BGE 116 IV 101 E.1b). Es würdigt das Gutachten grundsätzlich frei, darf in Fachfragen aber nicht ohne triftige Gründe von diesem abweichen und muss Abweichungen begründen (BGE 136 II 539 E. 3.2).