Im letzten Wort in der Berufungsverhandlung beteuerte der Beschuldigte nochmals, nicht gewusst zu haben, dass das Ganze «so brutal rauskommen» würde. Er habe zwar schon gesehen, dass der Strafkläger Nasenbluten gehabt habe, aber dass es gerade «so schlimm» rauskommen könnte, daran habe er nie gedacht. Wenn er den Strafkläger «schlimm» hätte verprügeln wollen, dann hätte er schon vorher «zig-Gelegenheiten» dazu gehabt. Ausserdem habe er noch nie «eine grundlose Schlägerei» gehabt, es habe immer einen Grund gegeben, wie beim Strafkläger auch, der ihn klar provoziert habe.